Neue Whitepaper zum Thema Master Data Services

Microsoft hat auf MSDN zwei neue Whitepaper zum Thema Master Data Services veröffentlicht:

1. “SharePoint Workflow Integration with Master Data Services” von Tyler Graham und Suzanne Selhorn, welches die notwendigen Konfigurationsschritte darlegt, um einen SharePoint Workflow mittels SQL Server 2008 R2 Master Data Services zu initiieren. Das Whitepaper findet ihr hier: SharePoint Workflow Integration with Master Data Services

2. “Organizational Approaches to Master Data Management” von Tyler Graham, das die verschiedenen Blickwinkel des Master Data Managements betrachtet. Das Whitepaper (bzw. in diesem Fall mehrere) findet ihr hier: Organizational Approaches to Master Data Management

Enjoy reading…

Freies E-Book von MS Press

MS Press hat ein freies E-Book mit dem Titel “Introducing Microsoft SQL Server 2008 R2” veröffentlicht. Zu beziehen ist dieses hier: Microsoft Press : Free ebook: Introducing Microsoft SQL Server 2008 R2.

Viel Spaß beim Lesen.

Kumulative Updates für SQL Server 2005 und SQL Server 2008 – Diverses

Nach etwas längerer Beitragsabstinenz möchte ich mal ein wenig Vergangenheitsbewältigung betreiben und auf die letzten kumulativen Updates hinweisen.

Bereits am 15.02.2010 wurde das CU 8 für SQL Server 2005 SP3 freigegeben, welches den Versionsstand 9.00.4285 trägt und hier zu beziehen ist: Cumulative update package 8 for SQL Server 2005 Service Pack 3.

Am 15.034.2010 wurde das kumulative Update 10 für SQL Server 2008 freigegeben, welches den Versionsstand 10.00.1835 trägt und hier zu beziehen ist: Cumulative update package 10 for SQL Server 2008 RTM.

Ebenfalls am 15.03.2010 wurde das kumulative Update 7 für SQL Server 2008 SP1 freigegeben, welches den Versionsstand 10.00.2766 trägt und hier zu beziehen ist: Cumulative update package 7 for SQL Server 2008 Service Pack 1.

Unter der Rubrik “Diverses” möchte ich auf einen Beitrag von Buck Woody hinweisen, der eine Aufstellung von E-Learning-Angeboten zum Thema SQL Server veröffentlich hat. Dabei sind freie als auch kostenpflichtige Trainings. Spannende Sachen sind auf jeden Fall dabei. Zu finden ist das ganze hier: Buck Woody: Can’t Travel for Training? No Problem

Ansonsten wird es hier demnächst einen Beitrag zum Thema Backup Compression geben.

Bis dahin verabschiede ich mich, danke für’s lesen und wünsche viel Erfolg beim patchen, sofern noch nicht geschehen.

Gefilterte Indizes zur Abfrageoptimierung

Mit dem SQL Server 2008 führte Microsoft ein neues Feature ein: Filtered Index. Mit einem gefilterten Index ist es möglich, lediglich eine Teilmenge der zu indizierenden Tabelle einzubeziehen. Gerade bei oft gestellten, nach Teilbereichen abgegrenzten Anfragen ist es so möglich, eine entsprechende Optimierung herbeizuführen. Ich habe dies anhand eines kleinen Beispiels vorbereitet:

Wir nehmen uns eine Tabelle namens IndexDemo mit den Spalten ID, Name, Vorname und Geschlecht:
Create Table IndexDemo
(    ID nvarchar(38),
Name nvarchar(256),
Vorname nvarchar(256),
Geschlecht char(1),
Constraint PK_IndexDemo Primary Key(ID)
)

Diese Tabelle habe ich für meine Demo mit 80 Datensätzen gefüllt. Wir stellen uns vor, das wir regelmäßig die Namen aller Personen erheben müssen, die männlichen Geschlechts sind und formulieren folgende Abfrage:
Select Name from IndexDemo where Geschlecht = ‚M‘

Ohne Abfrageoptimierung erhalte ich via Execution Plan die folgenden Lastkennzahlen:
CPU COST: 0,000245
I/O COST: 0,0038657

Zum Vergleich legen wir jetzt einen gefilterten Index über die Spalte Name, mit der Einschränkung auf das männliche Geschlecht:
Create Nonclustered Index IX_IndexDemo_M
On IndexDemo(Name)
Where Geschlecht = ‚M‘

Eine erneute Abfrage ergibt via Execution Plan die folgenden Lastkennzahlen:
CPU COST: 0,000201
I/O COST: 0,003125

Wie man deutlich erkennt, konnte sowohl die CPU-Last als auch die I/O-Last erkennbar gesenkt werden. Wendet man gefilterte Indizes geeignet auf große Datenmengen an, lassen sich durchaus beachtliche Performancesteigerungen erreichen.

Weitere Informationen zu diesem Feature sowie der Verwendung finden sich in den Filtered Index Design Guidelines

SQL Server 2008 R2 – Release im Mai

Nach Aussage des SQL Server Teams von Microsoft soll das Release des SQL Server 2008 R2 im Mai diesen Jahres stattfinden. Quelle: SQL Server 2008 R2 gets an official date

Die November CTP des SQL Server 2008 R2 steht weiterhin zur Evaluierung bereit. Zu beziehen ist diese hier: SQL Server 2008 R2 and Self-Service BI Solution Downloads

[UPDATE]
Versteckt im SQL Server Performance Blog wird die Aussage auf ein genaues Datum verfeinert: MS SQL Server 2008 R2 soll ab dem 06. Mai 2010 verfügbar sein.

SQL Server 2008 – Kumulative Updates

Es gibt mal wieder Neuigkeiten vom MS SQL Server Release Service: Das kumulative Update 9 für MS SQL Server 2008 RTM und das kumulative Update 6 für MS SQL Server 2008 SP 1 sind freigegeben und stehen zum Download bereit.

Das CU 9 für MS SQL Server 2008 RTM hebt den Versionsstand auf 10.00.1828 und steht hier zum Download bereit: Cumulative update package 9 for SQL Server 2008

Das CU 6 für MS SQL Server 2008 SP 1 hebt den Versionsstand auf 10.00.2757 und steht hier zum Download bereit: Cumulative update package 6 for SQL Server 2008 Service Pack 1

Migration Assistent für die Umstellung von MySQL auf MS SQL Server

Auf diesem Wege möchte ich allen Lesern zuerst ein “Gesundes Neues” wünschen und hoffe auf darauf, das dieser Blog bei dem einen oder anderen weiterhin auf der Leseliste bleibt, auch wenn die letzte Zeit etwas dünn an Artikeln war.

Für den Jahresstart habe ich dafür dann gleich mal wieder etwas spannendes: Microsoft hat die CTP-Versionen des Microsoft SQL Server Migration Assistant 2005 / 2008 für MySQL v1.0 CTP1 (kurz SSMA) für MS SQL Server 2005 und MS SQL Server 2008 veröffentlicht. Dieser dient dazu, MySQL-Datenbanken in kurzer Zeit auf Microsoft SQL Server 2005 respektive MS SQL Server 2008 zu migrieren.

Unterstützt werden die MySQL-Versionen 4.5, 5.0 und 5.1. Als Installationsvorraussetzungen gibt Microsoft den Microsoft Windows Installer 3.1, Microsoft .Net-Framework 2.0 oder höher, den MySQL Connector/ODBC v5.1 (zu beziehen hier: MySQL :: Download Connector/ODBC) sowie min. 1 GB RAM an. Unterstützte Betriebssysteme sind Windows 7, Windows Server 2003, Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2, Windows Vista und Windows XP. Windows Server 2003 R2 ist zwar nicht explizit gelistet, aber ich gehe davon aus das es sich hier um ein Versehen des jeweiligen Autors handelt und dieses OS-Release ebenfalls unterstützt wird.

Lizenztechnisch stehen die CTP-Versionen des SSMA als Freeware zur Verfügung. Der Lizenzkey soll nach einer kurzen Registrierung erhältlich sein. Microsoft behält sich vor, Nutzer anhand ihrer Mailadresse oder Telefonnummer zu ihren Erfahrungen mit der jeweiligen CTP zu befragen.

Zu beziehen sind die SSMA’s hier:
Download details: SSMA 2005 für MySQL v1.0 CTP1
Download details: SSMA 2008 for MySQL v1.0 CTP1

Kumulative Updates für SQL Server 2005

Es ist mal wieder soweit: Microsoft stellt die aktuellen kumulativen Updates für MS SQL Server 2005 SP2 bzw. MS SQL Server 2005 SP3 bereit.

Für MS SQL Server 2005 SP2 handelt es sich um das CU 16, welches die Buildnummer des SQL Servers auf 9.00.3355 anhebt. Zu beziehen gibts das CU hier: Cumulative update package 16 for SQL Server 2005 Service Pack 2

Für MS SQL Server 2005 SP3 handelt es sich um das CU 6, welches die Buildnummer des SQL Server auf 9.00.4266 anhebt. Zu beziehen gibts das CU hier: Cumulative update package 6 for SQL Server 2005 Service Pack 3

Viel Erfolg beim Testen und Updaten