Webcast–Migration von Oracle nach MS SQL mit SSMA

Steffen Krause, Technical Evangelist bei Microsoft Deutschland, hat bei Youtube einen Webcast zur Migration Oracle nach MS SQL unter Zuhilfenahme des SQL Server Migration Assistant for Oracle 4.2 veröffentlicht. Zu sehen ist dieser Webcast hier: Migration von Oracle nach Microsoft SQL Server mit dem SSMA 4.2

Informations-Rollup

Bedingt durch dienstliche und private Verpflichtungen habe ich in der letzten Zeit meinen Blog ein wenig vernachlässigt, aber nicht vergessen. Ich hoffe, das es mir der eine oder andere treue Leser nachsehen wird, aber dies ist lediglich ein privates Projekt, welches unabhängig von meinem Job oder anderen definitiven Verpflichtungen läuft.

Was gab es neues in den letzten Wochen seit dem Launch des SQL Server 2008 R2?

Am 17.05.2010 veröffentlichte MS das kumulative Update #1 für den SQL Server 2008 R2, welches lediglich Hotfixes aus den kumulativen Updates #5, #6 und #7 für das SQL Server 2008 SP1 enthielt. Das Update gibts hier zu beziehen: Cumulative update package 1 for SQL Server 2008 R2 und hebt eure SQL Server 2008 R2-Instanzen auf die Versionsnummer 10.50.1702.

Am 18.05.2010 veröffentlichte MS das kumulative Update #8 für den SQL Server 2008 SP1. Dieses ist hier zu beziehen: Cumulative update package 8 for SQL Server 2008 Service Pack 1. Eure SQL Server 2008 SP1-Instanzen werden nach der Installation des Updates die Version 10.00.2775 tragen.

Am 22.06.2010 wurde das kumulative Update #10 für den SQL Server 2005 SP3 veröffentlicht. Dieses ist hier zu beziehen: Cumulative update package 10 for SQL Server 2005 Service Pack 3. Dieses Update hebt eure Instanzen auf die Versionsnummer 9.00.4305.

Ebenfalls am 22.06.2010 wurde das kumulative Update #2 für den SQL Server 2008 R2 veröffentlicht. Dieses stellt das erste wirklich eigenständige Update für den SQL Server 2008 R2 dar, nachdem das kumulative Update #1 lediglich eine Zusammenfassung von gemeinsamen Hotfixes mit dem SQL Server 2008 SP1 darstellt. Zu beziehen gibts das Update hier: Cumulative update package 2 for SQL Server 2008 R2. Dieses Update hebt eure SQL Server 2008 R2-Instanzen auf die Versionsnummer 10.50.1720.

Vom 07.07.2010 stammt die Customer Technology Preview des Service Pack 2 für den SQL Server 2008. Dieses enthält unter anderem:

  • Alle Hotfixes bis zum kumulativen Update #8 für den SQL Server 2008 SP1 (List of the bugs that are fixed in SQL Server 2008 Service Pack 2)
  • Updates für das Reporting Services Add-in für Sharepoint 2007
  • Unterstützung für das SQL Server Management Studio (insbesondere DAC) des SQL Server 2008 R2 für SQL Server 2008 SP2-Instanzen
  • Unterstützung für den SQL Server 2008 R2 Utility Explorer sowie die SQL Server Utility Viewpoint im SQL Server Management Studio

Zu beziehen gibts das SQL Server 2008 Service Pack 2 CTP hier:
SQL Server 2008 Service Pack 2 – CTP
SQL Server 2008 Express Edition Service Pack 2 – CTP

Die Installation der SP2-CTP hebt eure (Test)Instanzen auf die Version 10.00.3798.

Vom 18.07.2010 stammt der SQL Server 2008 R2 Best Practices Analyzer (BPA). Der letzte SQL Server BPA war der SQL Server 2005 Best Practice Analyzer (Der SQL Server 2005 Best Practices Analyzer). Für den SQL Server 2008 wurde ein BPA nicht nur von mir vermisst, also hat MS dafür gesorgt, das der SQL Server 2008 R2 BPA sowohl für den SQL Server 2008 R2 als auch für den SQL Server 2008 herangezogen werden kann. Der SQL Server 2008 R2 BPA läuft im Framework des Microsoft Baseline Configuration Analyzer (MBCA 2.0) und ist auf den folgenden Betriebssystemen supported:

  • Windows Server 2003
  • Windows Server 2008
  • Windows Server 2008 R2
  • Windows Vista
  • Windows 7

Neben dem MBCA 2.0 wird Powershell 2.0 als Installationsvorraussetzung erwartet.

Zu beziehen gibts den BPA hier: Microsoft SQL Server 2008 R2 Best Practices Analyzer

Welche Themen stehen für die nächste Zeit auf dem Plan?

  • ein Artikel zum SQL Server 2008 R2 Best Practices Analyzer
  • ein Artikel zum Thema Backup Compression
  • laufende Berichterstattung zu aktuellen Updates, Services Packs und Hotfixes

Zudem plane ich grade eine kleine SQL Server-spezifische Applikation, die vielleicht dem einen oder anderen was nützen könnte. Also bleibt gespannt.

Der Berg ruft – SQL Server 2008 R2 Launch

Unter dem Codenamen Kilimanjaro bekannt geworden wird die neuste Generation des SQL Servers gelauncht: SQL Server 2008 R2. Während in Neuss das Launchevent stattfindet und Speaker wie Steffen Krause und Donald Farmer Themen wie die Neuerungen in der BI referieren, steht auf der Lauch-Seite SQL Server 2008 R2 Digital Tour eine Masse an Informationen bereit, die all denen, die dem Launch selber nicht beiwohnen können, die neue Produktgeneration näher bringt. Von FAQ’s über Whitepaper, dem SQL Server 2008 R2 Guide bis zum Download der Trial-Versionen des neuen SQL Servers in 32 Bit als auch in 64 Bit.

Auf in neues Zeitalter. Ich wetze schonmal die VMWare als Installationsunterlage, werde heute abend im Hotel den Download anwerfen und demnächst weitergehend berichten.

Windows 7 und Web’n’Walk Compact

Heute mal etwas völlig anderes, aber nachdem ich längere Zeit nach einer Lösung gesucht habe, bin ich der Meinung das man diese auch mal hier kundtun kann.

Problemstellung: Ich hab mein Notebook mit Windows 7 x64 Enterprise installiert, nachdem Windows 7 RTM war. Ich habe alles an Treiber hinbekommen, bis auf die UMTS-Karte mit einem älteren Option-Chipsatz, welche mich vor harte Probleme stellte. Das aktuellste T-Mobile Connection Center läuft zwar, aber der Kartentreiber verweigert die Installation wegen einem nicht unterstützten Betriebssystem. Ein Versuch, aus dem Vodafone Connection Center den entsprechenden Treiber herauszuziehen verlief schon leicht besser, leider ist dieser Treiber nicht signiert und das Gerät lässt sich dementsprechend nicht in Betrieb nehmen. Heute habe ich mich der Sache mal wieder etwas intensiver angenommen und die Lösung für Option-Chipsätze gefunden:

  1. Mit Seriennummer oder IMEI des Devices bei Option das Paket herunterladen
  2. ZIP-auspacken und installieren
  3. Karte rein
  4. Treiber installieren lassen
  5. Globetrotter Connect öffnen
  6. verbinden und freuen

Es scheint das die Zugangsdaten der Carrier und Provider im Tool enthalten sind, ich konnte mich sofort zu T-Mobile Deutschland verbinden.

Viel Erfolg beim nachstellen

Report Builder 2.0 – Schnelleinstieg

Oliver Goletz vom SQL Server Team Deutschland hat einen sehenswerten 4-teiligen Schnelleinstieg in den Report Builder 2.0 veröffentlicht.

Zitat:
”Report Builder 2.0 gibt allen Anwendern die Möglichkeit, mit einem vertrauten Werkzeug und auf einfache Weise Berichte für Reporting Services zu erstellen und natürlich auch anzupassen.”

Anzuschauen gibts die 4 Teile hier:
Report Builder 2.0 in action – Teil 1/4
Report Builder 2.0 in action – Teil 2/4
Report Builder 2.0 in action – Teil 3/4
Report Builder 2.0 in action – Teil 4/4

Viel Spaß beim anschauen, lernen und anwenden.

Kumulative Update für MS SQL Server 2008 RTM und MS SQL Server 2008 SP1 – Kleiner Tipp am Rande

Es ist mal wieder soweit, es gibt neue kumulative Updates für den MS SQL Server 2008 RTM und MS SQL Server 2008 SP1. Für MS SQL Server 2008 RTM ist das CU6 mit der Buildnummer 10.00.1812 online, für MS SQL Server 2008 SP1 ist das CU3 mit der Buildnummer 10.00.2723 verfügbar.

Hier sind diese zu beziehen:
Cumulative update package 6 for SQL Server 2008
Cumulative update package 3 for SQL Server 2008 Service Pack 1

Ein kleiner Tipp am Rande
Johannes weißt in seinem Blog auf den Microsoft SQL Server Database Publishing Wizard hin, der einen einfachen Export einer Datenbank in eine andere Datenbank ermöglicht. Zu beziehen gibts den hier: Microsoft SQL Server Database Publishing Wizard 1.1

Ich wünsch einen wunderschönen heißen Sommertag.

Software-Review: Quest PowerGUI

Aus der Notwendigkeit heraus, das mittlerweile einige Sachen anstehen bzw. anstanden, die per Powershell zu automatisieren sind, hab ich mich auf die Suche nach einem ansprechenden Powershell-Editor begeben und bin auf dieser Suche dann auch fündig geworden: Quest PowerGUI

Herunterzuladen gibt’s das ganze hier: PowerGUI Downloads

4

Während der Installation können die zu installierenden Module ausgewählt werden. Für die Active Directory, Network und Exchange 2007 Module (wahrscheinlich auch für die Module des Operations Manager 2007, aber nicht explizit getestet), müssen die entsprechenden Quest Management Shells heruntergeladen werden, was der Installer aber vor dem Fortsetzen der Installation sofort anbietet.

Im Anschluss an die Installation findet sich im Startmenü ein neuer Ordner “PowerGUI”, in welchem die Links zur PowerGUI und zum PowerGUI Script Editor liegen.

Beim starten von PowerGUI präsentiert sich eine aufgeräumte Oberfläche, welche die mit installierten Erweiterungen als entsprechenden Baum auf der linken Seite darstellt, hier beispielhaft für meine lokalen Netzwerkverbindungen:

PowerGUI GUI

Für mich selber viel spannender ist allerdings der PowerGUI Script Editor.

Script Editor

Features des  Editors in kurzer Abfolge:

  • Syntaxhighlighting
  • Intellisense
  • Debugger
  • vorgefertigte Snippets für Standardfunktionen wie foreach usw.

Meine Meinung nach den ersten Stunden mit der PowerGUI und dem zugehörigen Script Editor: Ein gutes, ausgereiftes Freeware-Tool, dessen Download und Installation sich auf jeden Fall lohnt, wenn man öfter oder viel mit der Powershell unterwegs ist und in größerem Umfang scripten muss.

Bei PowerGUI.org finden sich gute Tutorials für Neueinsteiger, ein noch recht überschaubares Forum sowie ein kleines, aber feines Wiki.

Viel Spaß beim selber testen und erkunden.

/Edit: Leider gab es ein paar Probleme mit den im Beitrag eingebetteten Bildern, daher jetzt nochmal die Korrektur. Bitte entschuldigt die Unannehmlichkeiten.