MS SQL Server 2005 und 2008 Licensing FAQ

Immer wieder stelle ich fest, das grundlegende Fragen zur Lizenzierung von MS SQL Server 2005 bzw. MS SQL Server 2008 im MCSEboard.de gestellt werden. Daher möchte ich anbei nochmal auf die entsprechenden FAQ’s von Micosoft verlinken:

Microsoft SQL Server 2005: Pricing and Licensing FAQ
SQL Server 2008 Licensing Frequently Asked Questions

SQL Server Support Policy für Virtualisierung geändert

Microsoft hat die Support Policy für MS SQL Server 2005 und MS SQL Server 2008  bezüglich Failover Clustering in virtualisierten Umgebungen geändert.

Für MS SQL Server 2005 und MS SQL Server 2008 Failover Cluster in virtualisierten Umgebungen findet sich in dem KB mittlerweile der folgende, modifizierte Textanteil:

Guest Failover Clustering is supported for SQL Server 2005 and SQL Server 2008 in a virtual machine for Windows Server 2008 with Hyper-V, Microsoft Hyper-V Server 2008, and SVVP certified configurations provided both of the following requirements are met:

  • The Operating System running in the virtual machine (the “Guest Operating System”) is Windows Server 2008 or higher
  • The virtualization environment meets the requirements of Windows 2008 Failover Clustering as documented at The Microsoft Support Policy for Windows Server 2008 Failover Clusters.

Guest Failover Clustering is when you create a SQL Server failover cluster inside a virtual machine where the nodes are running as a virtual machine. A non-SVVP configuration that meets these requirements will receive support from Microsoft CSS per the policies documented in

897615 (http://support.microsoft.com/kb/897615/ ) Support policy for Microsoft software running in non-Microsoft hardware virtualization software

Entscheidende Quintessenz daraus:

Anbei nochmal der Link zum Windows Server Catalog – SVVP: http://www.windowsservercatalog.com/svvp.aspx

Es kann also fröhlich virtualisiert geclustert werden, wenn man sich an die Regeln hält.

Betrieb einer SQL Server Instanz unter Windows 7 RC / Windows Server 2008 R2 RC

Seit dem 05.05.2009 sind sowohl der RC des Vista-Nachfolgers Windows 7 als auch der Nachfolger des Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2 als RC für die Allgemeinheit verfügbar und werden allerorten fleißig getestet. Dabei werden natürlich auch Betriebskombinationen getestet, so also auch mit dem SQL Server 2005 / 2008.

Für den Betrieb einer MS SQL Server 2005 Instanz unter Windows 7 RC / Windows Server 2008 R2 ist mindestens Service Pack 3 zu verwenden, für den Betrieb einer MS SQL Server 2008 Instanz unter Windows 7 RC / Windows Server 2008 R2 ist mindestens das Service Pack 1 zu verwenden. Anbei noch einmal die entsprechenden Downloadlinks:

Für die Installation einer SQL Server Express Edition unter Windows 7 RC verweise ich an dieser Stelle auf den SQL Server Express Weblog: Installing SQL Server Express on Windows 7 Release Candidate

Für alle die sich bisher noch nicht mit der Thematik Windows 7 / Windows Server 2008 R2 auseinandergesetzt haben hier noch die entsprechenden Produktlinks:

Einführungsvideos zu MS SQL Server 2008 R2

Microsoft hat vier englischsprachige Einführungsvideos für die Neuerungen des MS SQL Server 2008 R2 veröffentlicht. Je nach Rolle des Anwenders (IT Administrator oder Business User) gehen die Videos auf die jeweiligen interessanten Neuerungen, insbesondere in der Zusammenarbeit mit Office 2010 und dem Sharepoint Server 2010 ein.

Angeschaut werden können die Videos hier: http://www.microsoft.com/sqlserver/2008/en/us/killimanjaro-video.aspx

Benachrichtigung der Verfügbarkeit der CTP für MS SQL Server 2008 R2

Auf der Produktseite für den MS SQL Server 2008 R2 ist mittlerweile die Registrierung für die Benachrichtigung der Verfügbarkeit der in der zweiten Jahreshälfte erwartete Community Technology Preview des MS SQL Server 2008 R2 möglich. Des Weiteren finden sich hier auch die zu erwartenden Produktdetails zum MS SQL Server 2008 R2.

Hier der Link für die Interessierten: Microsoft SQL Server 2008 R2

Whitepaper: Disk Partition Alignment Best Practices for SQL Server

Speziell für den MS SQL Server 2008 hat Microsoft ein Best-Practices-Whitepaper zur Optimierung der Partitionierung von SQL Servern veröffentlich. Besonderer Wert wird hierbei auf die Performanceoptimierung gelegt. Das Whitepaper findet ihr hier: Disk Partition Alignment Best Practices for SQL Server

Viel Spaß beim Lesen.

Projekt “Madison”

Unter dem Codenamen “Madison” wird für Anfang Juli eine erste Preview des unter dem Codenamen “Madison” entwickelten Data Warehouses unter MS SQL Server 2008 von MS erwartet. Diese wird allerdings nur einer ausgewählten Gruppe von Kunden zur Verfügung gestellt. Das ganze wird unter der Bezeichnung MTP1 gehandelt: Madison Technology Preview 1.

Mehr Informationen finden sich auf der Webseite zu Madison: SQL Server 2008 Codename „Madison“ | Microsoft

Des Weiteren gibt es einen spannenden On Demand Webinar mit dem Thema “An early look on Kilimanjaro and Madison”, welches hier zu finden ist: Webinar Kilimanjaro and Madison

TecEd 2009 – Technische Ausblicke auf MS SQL Server 2008 R2

In Los Angeles tobt grade die TecEd 2009, auf der sich Microsoft auch wieder ein wenig über den Nachfolger des MS SQL Server 2008 ausgelassen hat. Das Produkt war unter dem Codenamen Kilimanjaro bekannt und wird als MS SQL Server 2008 R2 vorraussichtlich in der ersten Jahreshälfte des Jahres 2010 auf dem Markt kommen. Eine erste Community Technology Preview (CTP) wird für die zweite Jahreshälfte 2009 erwartet.

Die spannensten Key-Features werden sein:

  • Unterstützung für mehr als 64 logische Prozessoren, wovon man sich mehr Einsätze in High Performance Umgebungen erwartet
  • Master Data Services
  • Application- und Multi-Server-Management, eine zentralr Managementpunkt, welcher eine Vereinfachung der Administration, Entwicklung und Betreuung von Datenbankapplikationen über verschiedene Instanzen auf verschiedenen Servern bringen soll

Weitere Informationen hoffe ich in den nächsten Tagen aus LA zu erhaschen, leider habe ich selber keine eigene Quelle vor Ort. 🙁

Wer selber stöbern möchte, kann dies tun, dafür gibt es den SQL Server 2008 Virtual Pressroom.